Der Umbau

Der eigentliche Umbau als Teil des Projekts soll Schritt für Schritt sowohl im Haus als auch am Grundstück vorangetrieben werden und hängt ab von verfügbarem Kapital bzw. Unterstützung. Wir werden Raum für Raum arbeiten, da wir das Haus als Familie weiterhin bewohnen und nutzen. Dies gestaltet sich mitunter etwas umständlich. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Zunächst wurden im ersten Raum nach einem Wasserschaden die Wände freigelegt, um den Schaden zu begrenzen und einschätzen zu können. Der eigentliche Wiederaufbau und Umbau folgt. Verfolgen Sie den bisherigen Stand mit vielen Details und Erklärungen auf unserem YouTube Kanal



An dieser Stelle begann das Freilegen der Wände, denn hier wurde ein Schaden am Fachwerk durch eindringendes Wasser vermutet

Der Verdacht bestätigte sich. Schimmel und sogar Rost an Steckdosen offenbarten sich. Jahrelang unbemerkt

Schwelle und Strebe am Fachwerk sind stark zerstört und der Bereich war bereits von Ameisen bewohnt

Die erste Wand ist komplett freigelegt bis auf den Kalkputz. Dieser wird später noch entfernt

Gut gemeint, aber tödlich für ein Haus. Gipskarton und Styropor haben die Diffusion ("Atmen") der Wände komplett verhindert

Alte Stromleitungen, löchriger Putz, Bauschaum und Kunststoffe in der Wand. Das alles offenbart sich nach und nach

Beim Fenster fehlt ein Sturzriegel. Hier wurde der Bimsstein einfach direkt auf den Rolladenkasten gemauert

Das Freilegen der Wände schreitet voran. Die "Pocken" sind die Klebepunkte der Gipskartonplatten

Die Gefache der Zwischenwand werden komplett freigelegt. Hier sind wir bereits beim Lehmputz angelangt

Die Bimssteine wurden nach und nach entfernt, die Lehmputz-Schicht blieb tapfer stehen!

Sämtlicher Lehmputz wird selbstverständlich aufbewahrt und kommt später wieder zum Einsatz

Alle Wände sind soweit freigelegt. Der noch vorhandene Lehmputz ist größtenteils noch in Ordnung

Blick in die andere Richtung durch die offene Fachwerkwand. Der restliche Raum noch unberührt

Auch im zweiten Raum werden alle Wände freigelegt. Die Kamera läuft stets mit für unsere YouTube Videos

Nun geht es an die Entfernung der Gipskartondecke. Diese ist auf einer Querlattung befestigt

Dieses Foto zeigt uns bei der Arbeit und wurde auch zum Vorschaubild des zugehörigen YouTube Videos

Die Dachlatten werden nicht entsorgt sondern dienen als Anzündholz. Hier bereits vor der Kreissäge gelagert

Es erscheint die ursprüngliche Decke, ein Lehmputz mit feinem Kalk-Oberputz. Allerdings auch eine dicke Farbschicht...

Was muss, das muss! Eine Decke zu schleifen ist nicht nur anstrengend, es macht auch unheimlich viel Dreck

Die Decke ist geschliffen und bereit zur Aufarbeitung. Löcher und Fehlstellen werden mit Kalkputz repariert

Schön zu erkennen die Lattung, die wie Staken an der Balkenlage befestigt, den Lehmputz hält.

Der Sumpfkalk für feinen Kalkputz und Mörtel ist bereits angesetzt. Natürlich kommt auch trockengelöschter Kalk zum Einsatz

Der aufbewahrte Lehmputz kommt selbstverständlich als originale Substanz wieder zum Einsatz.

Vorhandene Elektrik und Netzwerk werden mit Nagelscheiben an der Wand befestigt und später verputzt.

Die meisten Fehlstellen im Lehmputz haben wir bereits repariert und ergänzt.

Der offene Spalt der ehemaligen Zwischenwand wird ebenfalls mit Lehm verputzt bzw. geschlossen.

Die ehemalige Tür wurde wurde irgendwann vor unserer Zeit vermauert, allerdings die Zarge nicht ganz entfernt.

Die Spalten und Fugen sind jetzt mit Mörtel verfüllt. Dieser bietet eine raue Oberfläche für den Lehmputz.

Der fertig verspachtelte Bereich ist jetzt bereit für den Lehmputz, der später wieder eine ebene Fläche bildet.

Zum Spachteln und Mauern stellen wir Mörtel aus gebranntem Kalk (Stückkalk) und Sand selbst her.

Auch außen beginnt die Arbeit. Zunächst wird das von uns gesetzte Efeu am Stabmattenzaun wieder entfernt.

Die ersten Bereiche sind freigelegt. Der Zaun wird in nächster Zeit durch einen zeitgemäßen Holzzaun ersetzt.

Zuletzt aktualisiert am 22.10.2023

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Fortsetzung folgt - es gibt noch viel zu tun!

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